Science Pub

Gemeinsame Veranstaltungen der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg, des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart und Klett MINT in Stuttgart. Die Veranstaltungen im Winter 2017/18 werden ermöglicht durch eine Zuwendung der Bertold Leibinger Stiftung GmbH, Ditzingen. Die Veranstaltungen im Winter 2016/17 wurden ermöglicht durch Zuwendungen der Vereinigung von Freunden der Universität Stuttgart e.V. und des Vereins der Freunde der Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität Stuttgart e.V.

Der Stuttgarter Science Pub geht in die nächste Runde! In der Kneipe süffig servierte Wissenschaft hat jedes Mal für einen vollen Saal in der Rosenau gesorgt und Zuhörer wie Fragensteller begeistert, ebenso wie die Referenten, die – manche nicht ohne Lampenfieber — vor einem ganz ungewohnten Publikum standen. Kommen Sie zu den Vorträgen!

Science Pub-Veranstaltungen Winter 2017/18

Rosenau — Lokalität und Bühne, Rotebühlstrasse 109 b, Beginn: 19:00 Uhr

Eintritt: € 5.- (ermäßigt € 3.-)
Mitglieder der Gesellschaft und des Fördervereins des Naturkundemuseums frei

Hier finden Sie alle Veranstaltungen ohne Kurzfassungen.

Videoaufzeichnungen gibt es auch von einer Reihe von Veranstaltungen.

2017
16.01.2017

Prof. Dr. Manfred Joswig

Institut für Geophysik, Universität Stuttgart

Leiser als ein Mäuschen: Mikro- und Nanoseismik. Wieso knispert und knaspert es andauernd im Untergrund?

In menschlichen Zeitmaßstäben gesehen sind sehr starke Erdbeben verhältnismäßig selten, doch brin­gen sie im Extremfall die ganze Erde wie eine Glocke zum Schwingen. Am anderen Ende der Ska­­la gibt es sehr schwache Be­ben, die sich unserer Wahrneh­mung entziehen, aber messbar sind und den großen Vorteil besitzen, dass sie andauernd vorkommen. Die Spannung in der Erdkruste wird überwiegend durch große Beben abgebaut. Und doch bilden die Kleinstbeben das regionale Span­nungs­feld sehr zuverlässig ab; wir wissen daher, welche Kräfte in Südwestdeutschland am Werk sind. In der Mikro- und Nano­seismik geht es zunächst um die Kunst des Ausfilterns von Erd­be­bensignalen aus dem Nebel des Hintergrundrauschens. Ein bekanntes Beispiel ist das Brandungs­rauschen an den Mee­res­küsten, andere Störungen kommen von Industrie, Verkehr, Luftschall oder Windböen. Im wirklichen Leben kommt die Kleinstbebenmessung auf vielen Gebieten zum Einsatz: Überwa­chung von Erdöl- und Erdgas­la­gerstätten während der Förderung, Kontrolle von Speicher­kavernen, Endlagern oder Geo­thermie-Kraftwerken, Beobachtung von Hangrutschungen und Fels­stür­­zen sowie bei der nukle­a­ren Rüstungskontrolle. Der Hase überlebt, weil er so große Ohren hat; er kann uns einiges erzäh­len.
13.02.2017

Prof. Dr. Bernhard Weigand

Institut für Thermodynamik der Luft- und Raumfahrttechnik, Universität Stuttgart

 

Prof. Dr. Stephan Staudacher

Institut für Luftfahrtantriebe, Universität Stuttgart

Entropie im Alltag oder warum es ganz und gar unmöglich ist, dauerhaft Ordnung zu halten

Man kennt das vom Kinderzimmer: es ist viel einfacher, einen geordneten Zustand in einen ungeord­neten zu versetzen als umgekehrt. Will man den geordneten Zustand, so muss man Energie zufüh­ren. Hat man genügend Zeit und Energie, so entstehen im Grenzbereich zwischen Chaos und Ord­nung komplexe Systeme. Die sind aber nur stabil, so lange sie wachsen. Das gilt nicht nur im ganzen Universum, also für alle physi­ka­lischen Vorgänge, sondern auch für Firmen, Konzerne und Staaten und hat seine Ursache im Zwei­ten Hauptsatz der Thermodynamik. Wenn Sie sich wundern, warum die Zeit nur in eine Richtung verläuft, weshalb unsere Arbeitswelt so perfekt durchorga­ni­siert ist, wie­­so Qua­li­tät immer ihren Preis hat, warum "Shitsuki" eine nie endende Herausforderung in der Welt der Fabriken ist, weswegen die Verwaltung wächst und wächst und der Whisky trotzdem käl­ter wird, wenn wir Eiswürfel reinwerfen, dann befragen Sie lieber nicht die alte Glasku­gel, son­dern den Thermodynamiker Ihres Vertrauens. Er sagt Ihnen auch, dass es ernsthafte Optio­nen gibt ge­gen den voll durchstrukturierten Alltag: Mut zum Chaos! Nichts ist "alternativlos".
20.03.2017

Prof. Dr. Wolfgang Ufrecht

Amt für Umweltschutz der Stadt Stuttgart

Die Stuttgarter Mineralquellen - Herkunft und Entstehung

Mitten in Stuttgart dringen an einem Netzwerk von Verwerfungen kohlensäurereiche Mineralwässer an die Erdoberfläche und in den Neckar. Wer liebt sie nicht, die Millionen von Kohlensäure-Bläs­chen, die beim Schwimmen in den Mineralbädern auf der Haut prickeln und perlen – Baden im schwä­bischen Champagner! Doch was wissen wir über das Mineralwasser? Auf seiner zwanzig­jährigen Reise vom Oberen Gäu nach Stuttgart erwirbt es lösliche Bestandteile aus dem durch­laufenen Gestein und wird schließlich mit Kohlendioxid und weiteren gelösten Stoffen aus dem tie­fen Untergrund angereichert. Ich erkläre Ihnen, wie dieses wundervolle System funktioniert und nehme Sie mit auf kleine Lerngänge in die Grundwasserhydraulik, die Wasserchemie und in die Isotopen­geochemie. Das lohnt sich sogar für Chemiehasser, denn das chemische Gedächtnis des Wassers ist unbestechlich! Seit es die hochgenaue Analytik gibt, bleiben keine Spuren verborgen. Der Unter­grund wird zum Tatort; heute ausnahmsweise am Montag ...

 

2016
18.01.2016 Prof. Dr. Nicolas Conard
Institut für Naturwissenschaftliche Archäologie
Universität Tübingen

Die Anfänge der Kunst und der Musik

New York, Berlin, Paris — dorthin würde man heute fahren, um moderne Kunst am Puls der Zeit zu erleben. Vor über 35.000 Jahren war davon nicht die Rede. Wer wirklich Neues sehen wollte, musste sich damals nach Süddeutschland aufmachen. Dort, in den Höhlen der südlichen und östlichen Schwäbischen Alb, lebte die Avantgarde der Eiszeitkunst. Fantastische Kleinplastiken von Mammuts, Pferden oder Höhlenlöwen, der geheimnisvolle Löwenmensch, die Venus vom Hohle Fels — die älteste figürliche Darstellung eines Menschen überhaupt — , Flöten aus Geierknochen und Mammutelfenbein: Viele dieser sensationellen Stücke haben Nicolas Conard und seine Grabungsteams im Lauf ihrer jahrzehntelangen systematischen Erforschung der Albhöhlen gefunden. Urgeschichte aus erster Hand im Science Pub!

15.02.2016 Prof. Dr. Randolf Rausch
Institut für Angewandte Geowissenschaften
Universität Darmstadt

Wir müssen nicht verdursten – Wege aus der Wasserkrise

Die Wüsten rücken vor, die Grundwasserspiegel sinken, das Trinkwasser wird knapp (von seiner Qualität ganz zu schweigen) — Schreckensmeldungen zum Thema Wasser sind fast alltäglich. Sie münden in Warnungen vor einer weltweiten Wasserkrise, vor Kriegen um das wichtigste Lebensmittel der Menschheit. Wie seriös sind solcher Szenarien? Müssen wir sie ernstnehmen oder gehören sie eher in das „bad news are good news“-Denken vieler Medien, die eher Auflagen und Einschaltquoten als die Realität im Blick haben? Randolf Rausch beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Problematik, aktuell zum Beispiel in mehreren Projekten in Saudi-Arabien, einem der großen Trockengebiete der Welt. Während wir in Wasser schwimmen, ist es dort extrem knapp. Zu knapp? Die Situation ist ernst – aber nicht so ernst, dass wir resignieren müssen. In vielen Fällen besitzen wir schon heute Antworten und passende Lösungen. Wege aus der Wasserkrise – ein Überblick über die aktuellen Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze.

14.03.2016 Prof. Dr. Ulrich Görtz
Institut für Experimentelle Mathematik
Universität Duisburg-Essen

Von der Enigma zum elektronischen Personalausweis

Enigma – griechisch für „Rätsel“: So hieß die Maschine, mit der das deutsche Militär im Zweiten Weltkrieg seine Nachrichten verschlüsselte. Sie zu knacken stellte die Alliierten vor große Herausforderungen — und verschaffte ihnen einen entscheidenden Informationsvorsprung, als es endlich gelang. Seit über 4000 Jahren suchen Menschen nach effizienten Verschlüsselungsverfahren und nach Methoden, sie zu knacken. Für uns ist beides inzwischen Alltag: Im Zeitalter von Online-Banking und Internetkommunikation sind Public-Key-Verfahren von besonderer Bedeutung. Sie ermöglichen verschlüsselte Kommunikation über unsichere Kanäle, ohne dass vorher ein Geheimschlüssel ausgetauscht werden müsste. Welche Mathematik steckt hinter diesen Verfahren? Das beleuchtet Ulrich Görtz in seinem Vortrag im Science Pub. Teilweise genügt „alte Mathe“ — Ergebnisse, die schon vor mehreren Jahrhunderten bekannt waren. In anderen Fällen aber steckt moderne Zahlentheorie dahinter, die erst in den letzten Jahrzehnten entwickelt wurde.

17.10.2016 Prof. Dr. Hubert Schorle
Institut für Pathologie
Rheinische Friedrich Wilhelms-Universität Bonn

Hornless Cow und Homo sapiens 2.0 - wie das neue Gene-Editing-Verfahren die Welt verän­dern kann

In den vergangenen Jahren wurden in den Grundlagenwissenschaften Werkzeuge entwickelt, die es erlauben, mit hoher Präzision und Effizienz gezielt genetisches Material zu verändern – eine Revolu­tion im Bereich der Lebenswissenschaften! Die Wissenschaftsgemeinschaft macht sich Gedanken über Chancen und Nutzen dieser neuen Technik, aber auch über ihre Grenzen. Und die „normalen“ Bürgerinnen und Bürger treiben Hoffnungen und Ängste um, die sich an diese neuen Möglichkeiten knüpfen. Hubert Schorle liefert Informationen aus erster Hand: Was wird gemacht? Was ist möglich? Und wie ist der aktuelle Stand der Diskussion zur weltweiten Kontrolle dieser Anwendungen?

07.11.2016

Prof. Dr. Tilman Pfau

5. Physikalisches Institut, Universität Stuttgart

Sie liebt mich, sie liebt mich nicht....? Die Quantenwelt bietet Lösungen!

Auf die Frage nach dem Beziehungsstatus kommt heute unweigerlich die Antwort: "Single" oder "In einer Beziehung". In der Quantenwelt gilt aber: gibt es zwei Zustände, so gibt es auch die Überlage­rung von beiden. Gilt das auch in Beziehungsfragen des wirklichen Lebens? Gibt es überhaupt den Status "Single" und "In einer Beziehung" und wie verhält es sich bei Fernbeziehungen? Die Quanten­physik sieht das nicht so eng: unscharfe Beziehungszustände sind das Ergebnis konstruktiver und destruktiver Interferenz. Erhellende Einsichten zum Thema kommen aus der Welt der ultrakalten Atome und Moleküle. Im Augenblick liegt einer der kältesten Orte im Universum in Stuttgart und so konnten dort auch neue Bindungsarten entdeckt werden, mit denen erstaunliche Beziehungsexperi­mente gelingen. Sie bekommen deswegen zwar noch keine konkrete Auskunft über Ihren individuel­len Beziehungsstatus, aber Sie werden mit einer neuen Frage nach Hause gehen: Ist die Quanten­welt vielleicht eher das "wirkliche Leben"?

 

2015
19.01.2015 Dr. Joanna Fietz
Institut für Nutztierwissenschaften
Universität Hohenheim
Weltmeister im Energiesparen — die erstaunliche Welt der Winterschläfer
16.02.2015 Prof. Dr. Frank Allgöwer
Institut für Systemtheorie
und Regelungstechnik
Universität Stuttgart
Industrie 4.0, Cyber-physical systems und die Kybernetik
des 21. Jahrhunderts
30.03.2015 Dr. Uwe Wössner
Höchstleistungsrechenzentrum
Universität Stuttgart
Virtuelle Realität zum Anfassen
19.10.2015 Dr. Lars Krogmann
Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart

German barcode of life — Volkszählung im Reich der Miniwespen

Wie viele Tierarten gibt es im Deutschland? Diese Frage treibt seit einiger Zeit ein ganzes Heer von Wissenschaftlern durch Wälder, Wiesen und Äcker. Ihr Ziel: Die Erstellung des ersten vollständigen Bioinventars in der Geschichte der Bundesrepublik, der Aufbau einer weltweit verfügbaren DNA-Barcode-Bibliothek des Lebens, in der alle in Deutschland vorkommenden Tier- und Pflanzenarten verzeichnet sind. Lars Krogmann stellt das größte Zählprojekt der Welt vor und erklärt am Beispiel von mikroskopisch kleinen Erzwespen, wie genetische Fingerabdrücke funktionieren. Reisen Sie mit ihm auf durch das Plankton der Luft, begegnen Sie bizarren Kreaturen wie Stielaugen- und Dartpfeilwespen, erfahren sie, wie ein Wespenstaubsauger funktioniert, wie die Wespentaille unsere Welt verändert hat und was uns Bernsteinwespen über Evolution erzählen. Wir sind sicher: Sie wer-den die Welt nachher mit anderen Augen sehen.

30.11.2015 Prof. Dr. Hartmut Seyfried
Emeritus für Geologie, Universität Stuttgart

Echtzeitoptimierung der Bodenschubspannung zwischen Spätzlesschaber und Spätzlesbrett — ein Experimentalabend

Im Anfang war Teig. Teige verhalten sich viskoelastisch: solange man sie in Ruhe lässt, benehmen sie sich wie ein Festkörper; sobald man etwas mit ihnen tut, entwickeln sie flüssigkeitsähnliche Zustände. Beim Spätzlesteig sind solche Qualitäten gefordert, denn sein dynamisches Verhalten unter dem rastlosen Schub des Spätzlesschabers verleiht den Spätzle ihre besondere Oberflächenstruktur. Die Herstellung des Teiges ist einfach; die optimale Zähigkeit lässt sich einstellen, indem man eine schlichte, doch einprägsame Regel befolgt, die in einem ersten Experiment vorgestellt wird. Während des Schabevorgangs gilt es, die Bodenschubspannung zwischen Spätzlesschaber und Spätzlesbrett fein zu dosieren. Sie wird beeinflusst von Anstellwinkel und Anpressdruck. In Abhängigkeit von der Zähigkeit des Teiges entwickelt sich im Idealfall während des Schabens, also "in Echtzeit", ein Gefühl für die richtige Balance zwischen Anpressdruck/Anpresswinkel und Schlagzahl. Geringfügige Veränderungen sorgen dann entweder für dünne oder für dicke Spätzle. Die Sache lässt sich analytisch in eine Formel fassen, die viele Faktoren enthält. Doch im Optimalfall, also im wirklichen Leben, sind alle diese Variablen bis auf eine gar nicht veränderlich, sondern konstant, weil sonst irgendwas herauskommt, aber keine Spätzle. Es gibt also nur eine optimale Konfiguration von Körperhaltung, Teig und Anordnung des Werkzeugs. Das wissen schwäbische Hausfrauen schon seit Jahrhunderten; jetzt auch die Männer.

2014
20.01.2014 Prof. Dr. Helmut Bott
Dipl.-Ing. Stefan Anders
Fachbereich Architektur
Universität Stuttgart
Nachhaltige Entwicklung — ein Widerspruch zu den Methoden der Naturwissenschaften?
17.02.2014 Prof. Dr. Nejila Parspour
Institut für elektrische Energiewandlung Universität Stuttgart
 Strom ohne Kabel — Vision oder bereits Wirklichkeit?
17.03.2014 Prof. Dr. Susanne Foitzik
Institut für Zoologie
Johannes Gutenberg Universität Mainz
Spartakus der Ameisen: Sklavenrebellion im Insektenstaat
06.10.2014 Prof. Dr. Albert Jeltsch
Institut für Biochemie
Universität Stuttgart
Was hat Epigenetik mit Lorenz und Lamarck zu tun?
Faktenfilter in einem explodierenden Feld
03.11.2014 Prof. Dr. Johannes Krause
Institut für naturwissenschaftliche Archäologie Universität Tübingen
Was macht uns zum Menschen?
Einsichten aus dem Urmenschengenom

 

2012 / 2013
29.10.2012

Prof. Dr. Joachim Ruther
Institut für Zoologie Universität Regensburg

Was Sie schon immer über Sex wissen wollten
19.11.2012 Dr. Wolfram Rietschel
Tierarzt der Wilhelma i. R. Stuttgart
Gefährliche Verwandtschaft — Problematik der Übertragung von Infektionserregern zwischen Affen und Menschen
21.01.2013 Prof. Dr. Hartmut Seyfried
Institut für Planetologie Universität Stuttgart
Fluid- und gasdynamische Grundlagen des korrekten Ausschanks von Hefeweißbier — Ein Experimentalabend
18.02.2013 Prof. Dr. Michael Eisermann
Institut für Geometrie und Topologie Universität Stuttgart
Die Mathematik hinter Google
12.03.2013 Dr. Kerstin Feistel
Institut für Zoologie
Universität Hohenheim
Stammzellen: woher sie kommen und was sie können
30.09.2013 Prof. Dr. Larry Sherman Oregon
Health and Science
University Portland, USA
How Music Helps the Developing and Aging Brain
21.10.2013 Dr. Andreas Gautschi
Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle, Schweiz
Endlager Opalinuston?
04.11.2013 Prof. Dr. Christian Hesse
Fachbereich Mathematik
Universität Stuttgart
Zufall ist unser Leben