Unsere Vorträge Winterhalbjahr 2017 – 2018

Ort: Vortragssaal des Naturkundemuseums am Löwentor (Nordbahnhofstraße, nahe S-Bahn-Haltestelle und Stadtbahnhaltestelle – Linie U12 Nordbahnhof). Beginn: 19:15 Uhr. Eintritt frei. Gäste sind willkommen.


 

Do 12. Okt. 2017

Mitgliederversammlung und Walter-Schall-Preis-Verleihung mit Vortrag

Beginn um 18:00 Uhr!

 

Alle weiteren Veranstaltungen beginnen um 19:15 Uhr

Do 09. Nov. 2017     Prof. Dr. Karl Stahr, Institut für Bodenkunde und Standortlehre an der Universität Hohenheim

Was unsere Böden in den letzten 20 000 Jahren erlebt haben

Mammutjagd im Staubsturm sowie ein Lagerplatz an den warmen Cannstatter Quellen. So beginnt die Geschichte vor 20.000 Jahren in der Kältewüste. Vor 7000 Jahren brennen die Wälder und es entstehen auf den Fildern und dem Schmidener Feld die ersten Äcker. Vor 200 Jahren setzt die technische und chemische Veränderung der Landschaft ein. Im Vortrag wird versucht die ganze Geschichte und was davon den Böden blieb zu erzählen.

 

Do 14. Dez. 2017     Prof. Dr. Johannes Steidle, FG Tierökologie, Institut für Zoologie an der Universität Hohenheim

Sterben die Insekten: Was wir wissen und was nicht

Obwohl das Artensterben in aller Munde ist, werden damit eher Eisbären in der Arktis oder Tiger in Asien in Verbindung gebracht. Doch wie ist es bei uns in Mitteleuropa? Die Älteren erinnern sich noch daran, dass die Autoscheiben nach einer längeren Autobahnfahrt im Sommer schwarz waren von toten Insekten. Sind das Anzeichen für einen Rückgang der Arten und v. a. der Insekten auch bei uns? In meinem Vortrag möchte ich aktuelle, wissenschaftliche Daten vorstellen, die sich mit dieser Frage beschäftigen. Ich möchte auf die Gründe für dieses mögliche Artensterben eingehen und darauf, was wir dagegen tun können.

 

Do 25. Jan. 2018     Dr. Clemens Ruch, Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau in Baden-Württemberg (LGRB)

Schäden beim Bau von Erdwärmesonden (EWS)

Die Nutzung oberflächennaher Geothermie mittels Erdwärmesonden (EWS) führt jährlich zu einer großen Anzahl von Bohranträgen. In Baden-Württemberg sind beim LGRB mehr als 30 000 Bohrungen für Erdwärmesonden erfasst.

In den vergangenen Jahren kam es im Zusammenhang mit der Nutzung oberflächennaher Geothermie durch Erdwärmesonden als Folge der Bohrarbeiten bei der Erstellung der EWS-Anlagen wiederholt zu Schadensfällen mit schwerwiegenden Auswirkungen. Am Beispiel des EWS-Schadensfalles Staufen werden die Umstände, die zu den gravierenden Schäden in der historischen Altstadt von Staufen geführt haben, näher erläutert.

 

Do 22. Feb. 2018     Roland Herdtfelder, Dr. Wolf Reckhaus

Arthropoden in Namibia und Namaqualand

Die vorzügliche Anpassung von Arthropoden (Spinnen, Insekten und Co.) an die oft lebensfeindlichen Lebensräume in Namibia und Namaqualand in RSA wird gezeigt. Von der Feuchtsavanne im Caprivi bis in die Gebirgswüsten der südlichen Namib hinein nach Südafrika reicht die Spanne an unterschiedlichsten Biotopen mit deren faszinierenden "Krabbeltieren".

 


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